Samstag, 29. August 2015

Aufklärung, Entschuldigung und was es mit dem Riesenpaket auf sich hat

Wie ihr gemerkt habt war ich in letzter Zeit nicht sehr aktiv auf meinem Blog. Das liegt nicht daran,dass ich das Bloggen aufgegeben habe sondern, wie das in den Ferien halt so ist, man hat so viel zu tun, ist immer unterwegs und naürlich der erste Ferialjob. Trotzdem habe ich felißig gebacken, mit dem Schreiben hat es nur noch nicht ganz geklappt. Jetzt folgen noch die letzten 2 Ferienwochen, die ich bei und mit meiner Familie in Sizilien verbringe. Sizilien ist mit der kulinarischen Vielfalft nicht nur eine Inspriration sondern auch sehr lehrreich für mich.
Aber noch wichtiger für meinen Blog ist sicherlich- meine erste Kooperation!


Ihr werdet zukünftig auf meinen Bildern nicht nur Leckerbissen sehen, sondern auch wunderschöne Produkte der Firma PartyLite Candles, bei der ich mich schon im Voraus herzlich für die wunderschönen, herrlich duftenden Kleinigkeiten bedanke. Ich muss gestehen ich liebe alles was gut und intensiv riecht, egal ob ein frisch gebackener Kuchen, der gerade aus dem Ofen kommt, eine frisch gemächte Sommerwiese, oder eine Duftkerze die gleich romantische Stimmung verbreitet.

Bis in zwei Wochen mit vielen neuen aber auch alten Ideen, die endlich präsentiert werden wollen.

Eure Anna

Sonntag, 12. Juli 2015

Erdbeer-Marzipantraum


Mazipan im Sommer? Klingt anfangs komisch, ist aber in der Kombination mit den Erdbeeren  wirklich sehr erfrischend. Außerdem gibt das Marzipan dem Kuchen eine wunderbar saftige und lockere Konsistenz. Das leichte Mandelaroma macht den Geschmack einzigartig, aber nicht zu süss. Ich habe auch Sojajoghurt verwendet und muss sagen, dass es keinen Unterschied beim Ergebnis gibt.
Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, kaufe ich gerne in den unterschiedlichsten Geschäften ein, meistens bin ich eine Schnäppchenjägerin und aufmerksame Werbungsleserin. Bei den Mengen, die ich in letzter Zeit so brauche, zahlt sich das wirklich aus!


Erdbeer-Marzipan-Kuchen

Zutaten für 1 Kastenform

  • 100 g Marzipan-Rohmasse
  •  400 g Edbeeren
  • 200 g weiche Butter
  • 4 El selbstgemachter Vanillezucker oder 2 Packungen Vanillin-Zucker
  • 200 Zucker
  • 3 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g Sojajghurt oder Vollmilch-Joghurt

Zubereitung 

  1. Das Marzipan mit der groben Seite einer normalen Käsereibe raspeln.
  2. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
  3. Das Marzipan mit der Butter, dem Vanillezucker und dem Zucker schaumig schlagen. 
  4. Die Eier einzeln unterrühren.
  5. Das Mehl, die Mandeln und das Backpulver vermischen.
  6.  Immer abwechselnd die Mehl-Mischung und das Joghurt unter den Teig rühren. 
  7. Die Erdbeeren waschen und klein schneiden. Dann unter den Teig heben.
  8. Die Kastenform einfetten und bemehlen.
  9. Den Teig in die Form füllen und für ungefähr 1 1/2 Stunden backen. Immer wieder kontrollieren. Wenn er oben schon dunkler wird, mit Alufolie belegen. 
  10. Den Kuchen auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen. 
Meine Kastenform war etwas zu klein, weshalb der Teig etwas übergelaufen ist. Wer keine Kasteform hat, kann natürlich jede beliebige Form benützen. Da wir den Kuchen am liebsten noch warm genießen, ist er beim Anschneiden leider etwas zerfallen. Wenn man aber geduldig ist und den Kuchen vollständig auskühlen lässt hat man damit kein Problem. Geschmeckt hat's in jedem Fall!

 

Eure Anna

Freitag, 3. Juli 2015

Kirsch-Crostata neu interpretiert


Zum Glück sind noch ein paar Kirschen übrig, damit habe ich diese sommerliche Version einer Crostata gemacht. Crostata ist eine meiner Kindheitserinnernungen. Meine Tante in Sizillien beglückt uns immer wieder damit, egal ob mit Nutella, Marmelade oder Früchten belegt. Ich habe sie dieses Mal noch etwas anders zubereitet. Daraus ist eine Käsetarte mit Kirschtopping geworden. Um ihr den Crostata-Look zu verpassen, habe ich mit Baiser die Linien gezogen.


Käsekuchen-Kirsch-Crostata

Zutaten für 28er Tarteform 

  • 125 g kalte Butter
  • 250 g Mehl
  • 280 g feiner Rohrzucker
  • 3 Eier
  • 250 g Crème fraîche
  • 250 g Magertopfen
  • 250 g Kirschen
  • 80 ml Apfelsaft
  • 1/2 Päckchen Schokolade-Puddingpulver
  • 2 Eiweiß
  • 1 El Staubzucker

Zubereitung

  1. Die Butter in Stücke schneiden und mit dem Mehl, 50 g Zucker, 1 Ei und 1 Esslöffel kaltem Wasser rasch zu einem Teig verkneten.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie packen und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. 
  3. Die Crème fraîche mit dem Topfen, 30 g Zucker und den restlichen 2 Eiern zu einer Creme aufschlagen. 
  4. Die Creme zugedeckt bis zur Weiterverwendung in den Kühlschrank geben.
  5. Die Kirschen waschen und entkernen und mit dem Apfelsaft und 50 g Zucker in einem Topf aufkochen und solange kochen lassen bis die Kirschen weich sind. 
  6. Das Puddingpulver mit 2 Esslöffeln Wasser verrühren und unter das Kirschkompott rühren. Ungefähr 1 Minute köcheln lassen. 
  7. Wenn das Kompott noch viele Stücken enthält einfach pürieren. Das hängt aber vom eigenen Geschmack ab. 
  8. Den Ofen auf 200 °C vorheizen. 
  9. Den Teig nach seiner Kühlzeit auf einer bemehlten Fläche ausrollen, bis er etwas größer als die Tarteform ist (ca. 30 cm). In die gefette und bemehlte Form geben.
  10.  Den Boden mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten belegen.
  11. 10 Minuten backen und dann die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen. 
  12. Weiter backen, bis der Boden hell-braun und nicht mehr zu feucht ist. 
  13. Die Creme auf dem Boden verstreichen und bei 180 °C für 30 Minuten backen. 
  14. Dann das Kirschkompott auf der Tarte verstreichen und weiter 15 Minuten backen. 
  15. Inzwischen 2 Eiweiß mit 1 Esslöffel Staubzucker zu Schnee Schlagen und in eine Spritztülle mit Lochaufsatz füllen. 
  16. Die Tarte mit der Baisermasse nach Belieben dekorieren und wieder in den Ofen geben. Nach ca. 5 Minuten sollte das Baiser hellbraun sein. 
  17. Die Tarte vor dem Servieren auskühlen lassen.

Die Zubereitung klingt etwas langwierig. Die Zeit vergeht aber schnell, da man immer etwas zu tun hat. Wer keinen Schokolade-Pudding zuhause hat, kann auch Vanillepuddingpulver verwenden. Dann ist das Kirschkompott auch etwas heller. Ich mag aber die Kombination Kirsche mit Schokolade sehr.





P.s.: Im Hintergrund seht ihr das Hosenbein von einem meiner Familientestesser, der normalerweise nicht so auf Früchttorten steht und auf Fotos schon gar nicht. Er war aber auch begeistert!

 Eure Anna

Mittwoch, 1. Juli 2015

Schoko trifft Kirsche





Schokolade geht immer! Warum also nicht auch mit den süßen Kirschen aus dem eigenen Garten. Außerdem hat man sich nach dem fleißigen Abklauben des wunderschönenen und auch schon sehr altem Kirschbaum eine kleine Belohnung verdient. Beim Durchstöbern nach Rezepten bin ich auf dieses einfache und sehr leckere Rezept von dieerdbeere.com gestoßen und musste es gleich ausprobieren, mit Mandeln, weil die hatte ich daheim.

 

Kirsch-Schoko-Kuchen

 

 Zutaten für 26er Springform

  • 200 geriebene Mandeln
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 150 g Schokolade
  • 4 Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Msp Zimt
  • 250 g frische Kirschen

Zubereitung

1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen
2. Die Springform mit Butter einfetten und mit etwas Mehl bestauben.
3. Die Eier trennen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen. Wenn der Schnee fast steif ist,  die Hälfte des Zuckers und den Vanillezucker hinzufügen und noch ca. 3 Minuten weiterschlagen. 


4. Die Schokoldae grob hacken und über dem Wasserbad schmelzen.
5. Die Butter mit dem restlichen Zucker aufschlagen, bis eine fast weiße Creme entsteht.
6. Die Eigelbe dazugeben und schaumig schlagen.
7. Die geschmolzene Schokoladen unterrühren.
8. Die gemahlenen Mandeln dazugeben und verrühren.
9. Den Eischnee vorischtig unterheben.
10. Den Teig in die Form füllen und mit den Kirschen belegen. Die Kirschen am besten ein wenig andrücken.

11. Den Kuchen für ungefähr 50 Minuten backen. Er ist fertig wenn er noch ein bisschen feucht ist. Es kann sein das er ein wenig dunkel wird, was dem Geschmack aber nicht beeinträchtigt. 

Die Idee überhaupt einen Schoko-Kirsch-Kuchen zu backen kommt natürlich auch nicht von irgendwo her. Für meinen Opa muss immer etwas Schokoladiges dabei sein. Leider ist die Kirschensaison jetzt schon vorbei. Im Garten warten aber schon die nächsten Kandidaten darauf verwertet zu werden. Himbeeren, Ribisel, Schwarzbeeren, Stachelbeeren,.....

Eure Anna 

Montag, 22. Juni 2015

Sommertarte mit Melone


Auch wenn der Sommer draußen noch nicht ganz angekommen ist, in der Küche ist er es schon längst. Dieses Mal in Form einer leichten Melonentarte. Obwohl der Teig nicht perfekt ist, die Creme macht alles wieder gut. Gebacken wurde diesmal auf Wunsch meiner finischen Tante und meiner kleinen Cousine, bei der Melone gerade hoch im Kurs ist. Natürlich kann man auch Erdbeeren, Kirschen oder andere Sommefrüchte verwenden.

Melonentarte

 Zutaten für eine 28er Tarteform

  • 200 g Mehl
  • 50 g Haselnüsse
  • 50 g Kristallzucker
  • 1 Prise Salz 
  • 100 g kalte Butter
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Staubzucker
  • 4 Blatt Gelantine
  • 1 Zitrone
  • 150 g weiße Schokolade
  • 250 g Mascarpone
  • 250 ml Schlag
  • 1/2 Wassermelone
  • 1 Zuckermelone

Zubereitung

  • Das Mehl mit den Nüssen, dem Zucker und dem Salz in eine Schüssel geben. Die kleingeschnittene Butter dazugeben und alles mit den Finger zu Streuseln verarbeiten.
  • Eidotter mit dem Esslöffel Wasser dazugeben. Alles zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie einwickeln.
  • Den Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Je länger er kalt gestellt wird, desto leichter ist er später zu verarbeiten.
  • Nach der Kühlung den Ofen auf 200 °C vorheizen.
  • Die Tarteform ordentlich einfetten und ein wenig bemehlen.
  • Den Teig ausrollen, bis er etwas größer als die Form ist. 
  • Nachdem man die Form mit dem Teig ausgekleidet hat, mit Backpapier belegen und Hülsenfrüchte draufgeben.
  • Für 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Dann die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier entfernen.
  • Den Teig für ca. 10 Minuten weiterbacken. Er sollte dann hellbraun und knusprig sein. 
  • Den Teig am besten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • Währenddessen die Gelatine in kaltem Wasser für ungefähr 5 Minuten einweichen.
  • Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen.
  • Die Gelatine ausdrücken und mit 3 EL Zitronensaft bei niedriger Hitze in einem Topf schmelzen. 
  • Mascarpone, Schokolade und 1 EL Zitronensaft cremig rühren.
  • Ein wenig Creme zur aufgelösten Gelatine geben und verrühren.
  • Die Gelatine zur restlichen Creme geben und ordentlich verrühren. 
  • Den Schlag sehr steif schlagen und unter die Creme heben.
  • Die fertige Creme auf dem Tarteboden verstreichen und für mindestens 2 Stunden kühlen.

  • Für das Fruchttopping die beiden Melonen von ihren Kernen befreien. 
  • Das Fruchtfleisch mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Nicht verzweifeln, wenn es anfangs nicht so gut funktioniert. 
  • Die Torte nach Belieben mit den Fruchtstreifen belegen und servieren.


Wer das Melonencarpaccio nicht so feucht haben will sollte es vorher für ungeähr 10 Minuten mit Zitronensaft und ein wenig Staubzucker in eine Schüssel geben und druchziehen lassen. 

Eure Anna

Ice, Ice Baby



Meine neueste Erungenschaft ist eine kleine Eismaschine, die ich bei LIDL erworben habe. Natürlich musste ich sie gleich ausprobieren und zwar mit einem Schlageis mit Karamellswirl. Es war wirklich lecker und super cremig. Da es mein erstes selbstgemachtes Eis war, habe ich lieber auf eine Expertin gehört, nämlich Annik Wecker und ihr Buch Meine besten Eisrezepte. Die Rezepte sind alle sehr einfach und die Kombinationen sind extrem gut.


Schlageis mit Karamellswirl

Zutaten für 750 ml Eis

  •  1 Ei
  • 60 g Zucker
  • 400 ml Schlag

 Zubereitung

  1.  Das Ei mit dem Zucker aufschlagen, bis die Creme hell wird.
  2. Den Schlag nicht zu steif schlagen und dann unter die Ei-Zucker Mischung heben.
  3. In die Eismaschine geben und ungefähr 25 Minuten cremig rühren. 

Zutaten für die Karamellsauce

  • 100 ml Schlag
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  •  15 g Butter

Zubereitung

  1.  Den Schlag mit dem Salz in einem Topf aufkochen und dann vom Herd nehmen.
  2. Den Zucker in einem etwas höhren Topf erhitzen, bis er hellbraun ist und auch vom Herd nehmen.
  3. Den heißen Schlag langsam zu dem Zucker geben, damit es nicht zu stark spritzt und wieder auf den Herd stellen. Rühren bis die Sauce glatt ist und dann vom Herd nehmen.
  4. Die Butter in die heiße Karamellsauce einrühren und dann vollständig abkühlen lassen.
  5. Wenn das Eis fertig ist, die Karamellsauce auf den Boden einer Schüssel oder Auflaufform geben und das fertige Eis darauf verteilen. Am besten mit einer Teigspachtel, damit sich der Karamellswirl bildet. 

Wir haben das Eis bei unserem Sommerdomizil am Magdalenensee genossen, weswegen ich es nach der Zubereitung und vor der Abfahrt in den Gefrierschrank gegeben habe. Das war kein Problem. Es war genauso cremig und es konnte auch die ca.15 Minuten im Auto transportiert werden. Wichtig ist nur, das man es mit einem Deckel einfriert, damit sich keine Eiskristalle bilden. 

Eure Anna

Donnerstag, 18. Juni 2015

Holler die Zweite

Die Hollerzeit ist zwar leider schon vorbei, aber Hollersirup ist immer eine feine Sache. Ich habe bei dieser Version den Wiener Sirupzucker verwendet, weil ich neugierig auf den Geschmack war und ich muss sagen, er ist einwandfrei und die Zubereitung ist auch unkomplizierter. Einfacher Holunderblütensirup war mir zu langweilig, deshalb habe ich ihn mit Zitronenmelisse verfeinert. So habe ich mir auch die Zitrone gespart. So können auch die Allegiker den Saft unbesorgt genießen.  Ich habe ungefähr 1,5 Liter herausbekommen.























 

 

 

 

 

Holunderblüten-Zitronenmelisse-Sirup


Zutaten

  • 25 Holunderblütendolden
  • 2 handvoll Zitronenmelisse
  •  1 kg Sirupzucker
  • 750 ml Wasser 

Zubereitung

  1. Die Holunderblüten, wie schon bei dem Gelee, gut ausschütteln und die goßen Stiele entfernen. Ebenso die Zitronenmelisse und beides zusammen in einen großen Topf geben.
  2. Den Sirupzucker mit dem Wasser in einem Topf  aufkochen. 
  3. Das Zuckerwasser etwas abkühlen lassen und dann über die Blüten gießen. Leicht durchrühren.
  4. Den Topf zugedeckt, am besten mit einem Deckel, an einen kühlen Ort stellen und 3 Tage durchziehen lassen. Nicht darauf vergessen ihn immer wieder umzurühren.
  5. Nach den 3 Tagen den Sirup abseihen und für ca. 3 Minuten aufkochen. Dann in eine saubere Flasche füllen und gut verschließen.

Mit dem Sirup kann man nicht nur einfachen Saft machen, sondern auch erfrischende Sommercocktails, zum Beispiel einen Hugo. Die leichte Zitronennote ist super an heißen Tagen.

Eure Anna